Badefreuden

Mit dem Wirken des Lütticher Badearztes François Blondel beginnt im 17. Jahrhundert die Blütezeit des Aachener Badewesens. Illustre Badegäste aus ganz Europa suchten in Aachen Linderung von ihren Leiden. Bei Bade-, Dusch- und Dampfkuren wendete man das Thermalwasser äußerlich an. Wer wegen einer inneren Anwendung des Heilwassers gekommen war, bediente sich an einem Trinkbrunnen. Auch zwischen den Kuranwendungen genoss man die luxuriösen Freuden des Kuraufenthalts: beim Flanieren, in Ballsälen und in der Spielbank.

Fächer eines Badegastes